Rassismus und Antisemitismus, Ressentiments und Diskriminierung bestanden nach 1945 in Deutschland nahezu ungebrochen fort. Stefanie Schüler-Springorum stellt die westdeutsche Nachkriegsgesellschaft aus Sicht der Menschen dar, die im Nationalsozialismus verfolgt wurden. Sie schildert die Erfahrungen von überlebenden Juden, Sinti und Roma, von ehemaligen Zwangsarbeitern und Homosexuellen bis in die 1970er-Jahre, die Schikanen, Anfeindungen und den Kampf um Anerkennung und Entschädigung. Die Erzählung von der „geglückten Demokratie“ in Westdeutschland, so zeigt sich, gilt keineswegs für alle. Hier wird eine andere, bislang kaum beachtete Geschichte erzählt, die bis heute fortwirkt.
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